Das Herz ist ähnlich wie die Rose mit einer komplexen, oftmals kitschigen Symbolik behaftet. In der aktuellen Serie „Kardia“ jedoch soll vorrangig die feine Schönheit der natürlichen Form erforscht werden  Die anfangs anatomische Zeichnung löst sich  vom Gegenstand der Beobachtung, einem Schweineherz, und verdichtet sich zu organischen Kompositionen. In kleinen Formaten werden verschiedene Techniken und Bildauschnitte erprobt. Tusche, Buntstift, Blattgold und Bleistift dienen als Mittel, um die Beschaffenheit der Oberfläche zeichnerisch zu erforschen. Das tote Organ wird simultan und in verschiedenen Ansichten gezeigt, Perspektive und Raum werden aufgelöst, sodass die gewachsenen Strukturen autonom erscheinen.   
Tusche, Buntstift, Graphit, Gold auf Papier
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